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Fakten

Fakten

Standort:
Top-1-a-Lage im Zentrum Sankt Augustins

Einwohner 2015 Rhein-Sieg-Kreis:
585.000

Kern- und Naheinzugsgebiet:
450.000

Fern- und erw. Ferneinzugsgebiet:
390.000 

Gesamteinzugsgebiet:
840.000

BAUPROZESS

Baurechtschaffung:
ab 2009

Start Neubau Bauabschnitt 1:
Herbst 2013

Eröffnung Bauabschnitt 1:
Oktober 2015

Rückbau Bestandsgebäude:
Ende 2015

Gesamteröffnung:
September 2017

Objektdaten

Vermietbare Fläche:
49.000 m2

Verkaufsfläche:
39.000 m2

Handels- und Gastronomieeinheiten:
ca. 140

Pkw-Stellplätze:
2.340

Geschosse:
3

create retail spaces

Sankt Augustin
Vom Einkaufszentrum
zum Stadt-
und Lebenszentrum

Konsum ist ein wichtiger Bestandteil des modernen Lebens. Trotz maßgeblicher ökonomischer, städtebaulicher und gesellschaftlicher Bedeutung fanden Handelsbauten jahrzehntelang wenig Beachtung in der Architektur-Debatte. In den letzten Jahren hat hier jedoch bei Planern, Projekt­entwicklern und Investoren sowie bei den Städten ein Umdenken eingesetzt. Sich wandelnde Produktionsformen, globale Handelswege, der steigende Onlinehandel und neue Verkaufskonzepte erfordern angepasste Raumprogramme und Architek­turen. Neue urbane Konzepte für den ­Handel, veränderte Standorte und sinnvolle Mischnutzungen beleben nun die Innenstädte. So auch in Sankt Augustin. Hier entsteht in zwei Bauabschnitten ein modernes Einkaufszentrum, das nicht nur den täglichen Bedarf decken soll, sondern das Gesicht des Zentrums von Sankt Augustin maßgeblich prägen wird.

Sankt Augustin ist eine Art Retortenstadt, die aus einem Zusammenschluss von neun kleinen Gemeinden entstanden ist. Die huma ist seit den 1970er-Jahren das Haupt­handelszentrum für diese Gemeinden. In einem aufwändigen Bauprojekt ergreift die Stadt nun in Kooperation mit Jost Hurler die Gelegenheit, nicht nur ein neues Einkaufscenter, sondern ein komplett veränder­tes Stadtzentrum zu schaffen. Dort gab es bisher ein Rathaus, ein Ärztehaus, die nahegelegene Hochschule und das Shoppingcenter – aber kein Zentrum im klassischen Sinne. Nun bot sich den Akteuren die Gelegenheit, eine wirkliche Stadtmitte entstehen zu lassen. Hierzu wird nicht nur das Shoppingcenter, sondern auch die Marktplatte neu gestaltet und die Umgebung optimiert, dazu zählt auch eine große Parkanlage. Infrastrukturell werden zwei Parkhäuser ergänzt sowie durch die Stadt eine neue Stadtbahnhaltestelle gebaut und die Ost-West-Spange, eine Stadtbahnunter­führung, für den Privat­verkehr erweitert.

Das ist das Highlight eines jeden Center­managers: Ein neues Center mit zu entwickeln und die ­eigenen ­Ideen und Erfahrungen ­einbringen zu können. KLAUS KRICKS

Klaus Kricks

Leiter Centermanagement Huma Sankt Augustin

Arbeitet:
seit 6 jahren für Jost Hurler, mit 35 Jahren Handels­erfahrung

Verantwortlich für:
Centermanagement, technische Mieter­- angelegenheiten, Sicherheit, Kosten, Marketing

Um Projekte in dieser Größenordnung zu initiieren, braucht es im Vorfeld gegenüber der Stadt sehr gute Argumente, um eine Ausweitung des Baurechts zu erzielen. „Es ist ein unglaublich komplexer Prozess, an dessen Anfang eine klare Zieldefinition stehen muss. Bei uns steht immer der Mensch im Zentrum aller Überlegungen. Es geht darum, attraktive Lebensräume zu schaffen. Dies bedeutet auch, zu einem sehr frühen Zeitpunkt nicht nur die Stadt, sondern auch die Öffentlichkeit einzubinden. Wir müssen allen Betroffenen signalisieren, dass wir sie auf den Weg mitnehmen werden. Es wurde eine Vielzahl von Auf­klärungs­runden und Bürgerversammlungen veranstaltet und versucht, wirklich jede Frage zu beantworten“, berichtet Lars Johannsen, Geschäftsführer der Jost ­Hurler Gruppe, über den Prozess der Baurechtschaffung. Dieser Aufwand scheint sich gelohnt zu haben: „Die Bürger kümmern sich schon jetzt um ihr neues Zentrum, sie achten darauf und versuchen uns zu unterstützen, Dinge zu optimieren“, beschreibt Julia Facius, verantwortlich für die Projektentwicklung bei Jost Hurler.

Die Entscheidung, das alte Center rückzubauen und gegen einen Neubau zu ersetzen, basierte auf funktionalen, technischen und gestalterischen Beweggründen. Das Center lief noch gut, aber die Flächenkonfi­guration war nicht mehr zukunftsfähig. Die Einheiten hatten weder die richtige Größe noch die passenden Zuschnitte. Es gab keine zusammenhängende Laden­straße, sondern sehr verwinkelte Grundrisse. Ganz im Gegensatz zu dem neuen Zentrum. „Alles ist sehr freundlich, sehr hell. Die Belichtung mit Tageslicht ist wichtig, deshalb haben wir riesige verglaste Eingänge und Lichthöfe geschaffen. Das gestalterische Hauptthema ist ‚Natur‘, angeregt durch die schöne Parkanlage.

Handel ist Wandel – das ist schon seit Jahrzehnten so. Aber egal, wie sich der Markt ­entwickelt, wichtig ist immer, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Lars Johannsen

Julia Facius

Projektentwicklung

Sankt Augustin:
Betreut das Projekt Sankt Augustin seit 6 jahren

Verantwortlich für:
Vertretung der Bauherrenseite im Bauprozess, Koordination und Planungsaufgaben

Im Innenraum werden sehr viele grüne ­Pflanzen platziert – echte Pflanzen, das war mir wichtig. Am Nordeingang befindet sich eine riesige Mooswand und am Süd­eingang ist eine große Wasserwand geplant. Im Food Court wird vermutlich viel mit Holz gearbeitet werden. Natur, Wasser, Pflan­zen, Holz …“, schwärmt Julia Facius. „Wir ver­suchen sowohl mit dem baulichen und dem funktionalen Konzept als auch den Service­leistungen nicht dem Zwang der Modernität zu folgen, sondern unseren Kunden das Leben einfacher zu gestalten. Komplex ist das Leben von ganz alleine“, ergänzt Center­manager Klaus Kricks, der seit über 20 Jahren in verschiedenen Posi­tionen im Handel tätig ist. Und fügt hin­zu: „Wir ver­stehen es, die Immobilienwelt und die ­Handelswelt miteinander zu verbin­den. Das spricht für Jost Hurler. Denn mit einem ­halben Herzen sind wir nun mal auch immer Einzelhändler. Da kommt das Unternehmen her.“

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