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Fakten

Fakten

Eigentümer und Entwickler:
Jost Hurler Gruppe

Betreiber:
Seehotel Überfahrt Hotelgesellschaft mbh, Althoff Hotel Collection

Geschäftsführer:
Vincent Ludwig, Andreas Schmitt

Fakten

Küchendirektor:
Walter Leufen

Küchenchef und Geschäftsführer der 3-Sterne-Gastronomie Restaurant Überfahrt:
Christian Jürgens

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Zimmer und Tagung:

  • 123 Zimmer
  • 53 Suiten 
  • 7 Tagungsräume für bis zu 250 Personen

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4 elements spa:

  • Beauty- und Spa-­Bereich mit In- und Outdoorpool sowie Spa-Suiten
  • 7 Saunen und Dampfbäder
  • 12 Anwendungs­­kabinen

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5 hochwertige Restaurants:

  • Restaurant Überfahrt 3-Sterne-Gastronomie
  • Egerner Bucht
  • Il Barcaiolo
  • Bayernstube
  • Fährhütte 14
create hospitality spaces

Seehotel Überfahrt
internationales
Ambiente
im Tegernseer Tal

Eingebettet in eine malerische Landschaft liegt das Seehotel Überfahrt direkt am Tegernsee. Das 5-Sterne-Haus blickt auf eine über 100-jährige Tradition zurück und lockt seit 2008 zusätzlich mit einer 3-Sterne-­Gastronomie. Jost Hurler als Inhaber­unternehmen und die Hotelkette Althoff Hotels als Betreiber haben es geschafft, gemeinsam den Spagat zwischen Tradition und Moderne, dem besonderen Flair der Region und einer internationalen Ausrichtung zu schaffen. Synergien zwischen Inhaber und Betreiber führen dazu, dass das Seehotel Überfahrt dem Zeitgeist immer ein kleines bisschen voraus ist.

 „Es gibt kein anderes Hotel mit einer so herr­lichen Lage – direkt am See und trotzdem in den Bergen“, schwärmt Hotel­di­rektor und Geschäftsführer Vincent Ludwig.  „Unser Hotelkonzept steht auf drei Säulen: Die erste bilden die Lage, die Architektur und das Design des Hauses, die zweite basiert auf Dienstleistung und Service und die dritte Säule ist die Kulinarik. Mit ­Christian Jürgens haben wir den einzigen 3-Sterne-Koch in Bayern. Und mit den ­Restaurants von Walter Leufen bieten wir eine hervorragende Gastronomie. Wir sind kulinarisch extrem gut aufgestellt. Das gibt es weltweit nicht oft.“ Vincent Ludwig ist seit der Übernahme des Hauses durch die Althoff-Kette im Jahr 2008 in ­verschiedenen Führungspositionen im See­hotel tätig und hat sein Herzblut an dieses Objekt verloren. „Wir wollen das Hotel dahin führen, wie es ursprünglich die Eigen­tümer, Jost und Josefine Hurler, geplant hatten – eines der besten Alpenresorts“, erläutert er die Zielsetzung.

Elegantes Flair mit regionalem Bezug: Die Berge und der See sind wichtige Bestandteile des Hotelkonzepts

Die Geschichte des Gebäudes kann bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Dem damaligen Besitzer des Hofs wurde das Recht der Überfahrt, sprich das Recht, ein Fährschiff zu betreiben, zugesprochen. Daher rührt auch noch der heutige Name des Hotels. Und auch 500 Jahre später ist die Überfahrt vom Seehotel zur Halb­insel Point möglich. Die Gaststättenkonzession für das Objekt datiert auf das Jahr 1873. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Gasthof mit einem neuen Theatersaal zum kulturellen Mittelpunkt des Lebens im ­Egerner Gstad. Nach dem Krieg überschnitten sich dann die Wege von Jost Hurler, der 1945 einen ersten Lebensmittelgroßhandel am Tegernsee gegründet hatte, und Josefine, der Besitzerin des Gasthofs  „Zur Überfahrt“. Gemeinsam führte das Ehepaar das Hotel zu seinem noch heute andauernden Renommee. Nach zahlreichen Sanierungsschritten und konzeptionellen Anpassungen wurde das Hotel im Jahr 2001 durch einen größeren Neubau ersetzt, der den Ansprüchen an ein modernes Hotelkonzept entspricht.

Meine Schaffenskraft in die Althoff Hotel Collection einbringen zu dürfen und einen Arbeitgeber zu haben, der alle Aspekte der Hotellerie und Gastronomie stetig verbessern möchte, schätze ich sehr. Gleiches sehe ich beim Eigentümer, der diese Zielsetzung mit viel Verständnis begleitet. Christian Jürgens

Der heutige Slogan des Seehotels lautet  „Elegant Nature Resort“ und koppelt damit zwei wichtige Aspekte. „Die Region und die Natur sollen sich im Hotel widerspiegeln. Dies betrifft die Ausstattung mit ortstypischen Materialien wie Holz, Stein oder Leder, ohne jedoch in bayerischen Kitsch abzuschweifen. Und weiterhin findet sich die Region in unseren Küchenkon­zepten. Gleichzeitig verfolgen wir aber auch einen eleganten Ansatz“, erläutert Vincent Ludwig. In Kooperation mit der Jost Hurler Gruppe ist ein moderner Stil entstanden, der durch Einflüsse der regionalen Bau- und Wohnkultur eine behagliche Atmosphäre erzeugt. Genau dieser Mix aus Region und Internationalität, aus Tradition und Moderne zieht sich durch alle Bereiche des Hotelkonzepts. Der Austausch von Eigentümer und Betreiberteam findet dabei immer auf partnerschaftlicher, ­beinahe freundschaftlicher Ebene statt – ebenfalls, wie Vincent Ludwig findet, sehr angenehm von der „bayerischen Gelassenheit“ geprägt. „Wir verfolgen das gleiche Ziel: ein erfolgreiches, für den Gast mit einem tollen Erlebnis behaftetes Hotel zu gewähr­leisten“, ergänzt Dr. Wolfgang Müller, Geschäftsführer der Jost Hurler Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft. „Wir haben das komplette Haus in den letzten acht Jahren zusammen runderneuert. Nahe­zu alle Bereiche wurden renoviert. Jetzt sind wir auf der Zielgeraden, denken aber bereits über neue und weitere ­Anpassungen nach“, so Vincent Ludwig.

„Slow Relax“ ist eines der Kredos im Seehotel. Denn hier wird nicht nur Entspannung, sondern auch Entschleunigung geboten

Die Freude am kreativen Prozess und die enge Verbundenheit mit dem Haus sind auch Küchendirektor Walter Leufen deutlich anzumerken. Er gestaltet die kulina­rische Vielfalt in den Themenrestaurants. „Wenn es darum geht, erstklassige Gerichte für unsere Gäste zu kreieren, kennt unsere Leidenschaft keine Grenzen. Es ist wichtig, die Qualität unserer Küchen stetig zu verbessern. In der Küche sowie im Privaten bin ich ein Genießer aus Leidenschaft, der ­großen Wert auf Authentizität und Qualität legt. Mein Küchenstil spiegelt dies wider: authentische Produkte, vorzugsweise von Erzeugern der Region, kombiniert mit der Leichtigkeit der italienischen Küche und handwerklichem Können. Bodenständig und ohne viel Chichi – auf den Geschmack kommt es mir an!“

„Wir wollen dem Gast immer ein Erlebnis bieten. Unsere oberste Priorität ist seine Zufriedenheit. Neben dem Design und der Ausstattung ist uns der Service sehr wichtig. Auch hier wollen wir keine standardisierte Vorgehensweise, wie bei den großen Hotelgruppen. Wir schaffen unseren eigenen authentischen Charakter – mit viel Freundlichkeit, Spaß und dem Herzen am rechten Fleck.“ Zu Recht ein wenig stolz erläutert Vincent Ludwig noch: „Unsere Gäste wohnen in den besten Hotels der Welt. Auch wenn wir hier im beschaulichen Rottach-Egern sind, versuchen wir trotzdem mit den großen internationalen Hotels zu konkurrieren. Wir messen uns immer an dem internationalen Top-Level, um dieses auch hier bieten zu können. Unsere Gäste erwartet das – am Tegernsee genauso wie in London oder New York.“

Christian Jürgens

Interview

Was macht Ihre Küche besonders?
Für mich zählen Geschmack, Handwerk, Ein­satz und Qualität. Mein Anspruch ist eine Küche von höchster Qualität mit der Absicht, die Gäste immer wieder neu aufs Positiv­s­te zu überraschen. Das Besondere liegt vielleicht darin, dass ich immer mittendrin bin und mit meinen Köchen koche. Nur so kann ich meinem Anspruch gerecht werden.


Ist Kochen für Sie Kunst?
Kochen ist in erster Linie Handwerk. Und wenn der Gast es zur Kunst erhebt, dann ist das ein großes Kompliment. Meine Herangehensweise ist es, dass das Handwerk auf Basis von Wissen, Kenntnissen, Kreativi­tät und Fleiß in ein zielgerichtetes Handeln umgesetzt wird und so ein einzigartiges Produkt entsteht.

Christian Jürgens 

Küchenchef und Geschäftsführer im Restaurant Überfahrt 

Im Seehotel tätig seit:
2008 

Mitarbeiter:

  • 14 im Küchenteam 
  • 12 im Serviceteam 

Auszeichnungen:

  • 3 Michelin Sterne 
  • 19,5 Gault Millau Punkte 
  • 5 Feinschmecker F 
  • 5 Aral Schlemmer Atlas Kochlöffel 
  • 10 Pfannen Gustoführer 
  • Platz 1 in Deutschland, Hornstein-Ranking 2016 
  • Platz 6 der Welt, Restaurant-Ranglisten 2016 
  • Restaurant des Jahres 2010, Der Feinschmecker 
  • Restaurant des Jahres 2010, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Was ist das Geheimnis der Seehotel-­Küche?
Ich koche an diesem wunderschönen Platz anders, als ich an anderen Orten kochen würde. Aber das betrifft nicht nur das Seehotel, sondern jeden Ort. Beeindruckt vom Tegernseer Tal habe ich Regionalität für mich neu definiert. Es bedeutet nicht nur, Produkte aus der Region zu beziehen, ­sondern das Besondere des Umfelds auf den Teller zu bringen und die Gäste über den sprichwörtlichen Tellerrand schauen zu lassen. Wir servieren z. B. Speisen auf den schwarzen Kieseln, die hier im Tegernsee zu finden sind, oder lassen uns von einem Stück Treibholz zu neuen Kreationen anregen. Ich spiele mit der Umgebung, mit Oberbayern, mit dem See.


Welches sind die täglichen Herausforderungen?

Es ist mir wichtig, selbst zu kochen – ich lasse kein Gericht aus der Küche, das nicht von mir mitgekocht, abgeschmeckt oder ­pro­biert wurde. Die Herausforderung ver­deut­liche ich gerne mit denen in der Formel 1: Die Formel 1 hat alle 14 Tage ein Rennen, bei dem die Fahrer an einem Renn­wochen­ende die höchste Performance zu bringen haben. Bei uns hingegen ist jeden Tag bis zu zweimal höchste Performance gefragt.

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